Mittwoch, 30. Januar 2013

Vortrag - im Tibor Liska Fachkollegium (www.ltsz.hu)

Text des Vortrags 
(die Abbildungen verteilte ich fotokopiert)

Einführung
            Der Titel meines Vortrages ist „Die Vergangenheit und die Zukunft der mitteleuropäischen wirtschaftlichen Kooperation”, in deren Rahmen ich die Ergebnisse meiner Forschung für die Anwesenden präsentiere. Der Ausgangspunkt meiner Forschung ist ein früheres geschriebenes Abschlussdiplom aus meinem Bsc-Studium, dessen Thema die Kooperation der Visegrád-Gruppe nach der Systemwende war. In dieser Abschlussarbeit habe ich mich auch mit der BAFTA und CEFTA beschäftigt, auf deren Grundlage meiner gegenwärtigen Forschung wurde.


            In meiner Arbeit untersuche ich die Tiefe von wirtschaftlicher Integration der baltischen Staaten (BAFTA) und der Visegrád-Gruppe (die Gründungsländer von CEFTA). Meine Voraussetzung ist, dass die Integration der baltischen Staaten tiefer ist als die Kooperation der Visegrád-Gruppe, dessen Ursache zunächst in den geschichtlichen und geographischen Besonderheiten der zwei Gruppen zu finden ist.
            Das Hauptthema meiner Forschung ist der Vergleich der zwei Zonen, deshalb bearbeite ich zuerst die Integration der zwei Kooperationen. Zur Erkenntnis von Erfolg, Ergebnissen und möglichen Entwicklungsbereichen von Integration ist es nötig, den Unterschied der Tradition der zwei Zonen zu kennen. Die gesammelten Informationen werden später für mich sehr nützlich sein bei der Beobachtung von Donauregion und Baltischer Region, die ich mit ähnlichen Indikatoren prüfen werde.



Gliederung des Vortrags
Meine Präsentation hat die folgende Gliederung:
·        Die Themenkreise meiner früheren Abschlussarbeit und deren fortführende Forschung
·        Geprüfte Fragen
·        Untersuchte Indikatoren
·        Der kurze Vergleich von CEFTA und BAFTA
·        Einige Darstellungen der untersuchten Indikatoren, die Erklärung von Ergebnissen
·        Zusammenfassung, Folgerungen und Ausblick

Die Themenkreise meiner früheren Abschlussarbeit und deren fortführende Forschung
•      Zerfall von RGW
•      Visegrád-Erklärung
•      Die Geschichte und der Inhalt von CEFTA
•      Probleme in der Kooperation
•      Der Vergleich von CEFTA und BAFTA
•      Nach dem EU-Beitritt
            Diese Fakten sind relevant, denn an der Andrássy Universität Budapest kann ich im Themenbereich von CEFTA und BAFTA fortführen und ergänzen und ich fokussiere auch auf diese Kenntnisse bei meiner Arbeit.

Untersuchte Fragebereiche
In meiner jetzigen Präsentation beschäftige ich mich mit den folgenden Fragen:
·        Wieweit war die Integration erfolgreich?
·        Was für Faktoren wurden beeinflusst?
·        Wann ist die Kooperation erstarkt oder abgeschwächt?
            Diese Faktoren vergleiche ich bei CEFTA und bei BAFTA auch und daneben untersuche ich, wieweit diese Kooperationen erfolgreich waren.

Angewandte Fachliteratur
            Bei der Untersuchung der Indikatoren von Integration nehme ich innerhalb der Fachliteratur von Integration als Grundlage die Forschungen von Capannelli, Lee und Petri (2009) und Palánkai (2010, 2011) an.   Die Studie von Capannelli, Lee und Petri vergleicht mehrere Integrationszonen aufgrund mehrerer Indizes. In meiner Präsentation stelle ich einen von diesen Indikatoren dar und nutze ihn bei dem Vergleich von zwei Zonen.

Untersuchte Indikatoren
In dieser Präsentation sind die untersuchten Indizes die folgenden:
·        Die Indikatoren, die die kommerzielle Integration messen
·        die Entwicklung von FDI
·        die Strömung von Humankapital (und Migration)
·        die Unterschiede von BIP
            Von den untersuchten Indizes habe ich mich mit dem ersten schon in meiner Abschlussarbeit  beschäftigt, aber dieser Indikator ist so wesentlich, dass ich diesen auch sehr kurz in meiner Präsentation darstellen werde.

Der kurze Vergleich von CEFTA und BAFTA – Motivation für Analyse
            In meiner Forschung vergleiche ich CEFTA und BAFTA nach mehreren Indizes. Innerhalb von CEFTA hebe ich die Gründungsstaaten hervor (Visegrád-Staaten) und analysiere sie durch den bestimmten Zeitraum. Die Hauptursache der Selektion ist die bessere Möglichkeit eines Vergleichs der zwei Zonen. Die Zone der Baltischen Staaten wurde in einem ähnlichen Zeitraum gegründet wie die durch V4 zustande gebrachte CEFTA, die erst nach mehreren Jahren (1996) um Slowenien erweitert wurde. Meiner Meinung nach, wenn die BAFTA und die CEFTA verglichen werden, dann sollen die Kooperationen im ähnlichen Zeitraum zuwege gebracht werden.
            Aber warum habe ich die baltischen Staaten gewählt als Grundlage meines Vergleiches? Die zwei Freihandelszonen ähneln einander in mehreren Punkten. Sie haben einen ähnlichen Gründungszeitpunkt (1992 und 1994), ich untersuche eine ähnliche Anzahl von Ländern (CEFTA: V4; BAFTA: B3) und beide Kooperationen haben gleiche Ziele (Vorbereitung für den Beitritt in EU). Außerdem ist es lohnend, die wirtschaftlichen, politischen Ähnlichkeiten in beiden Staatengruppen hervorzuheben. Diese Gleichheiten rechtfertigen die Notwendigkeit des Vergleiches von zwei Regionen.




Kommerzielle Indikatoren
            Die ersten zwei Indizes stellen die Integration von zwei Zonen dar. Das Ergebnis des ersten Index habe ich auf die folgende Weise ausgezählt: Total Export innerhalb in der Region/Aggregierte BIP innerhalb der Region. Die Daten habe ich von der Datenbank von OECD und IWF gewonnen.

            Den zweiten Index habe ich mit der folgenden Formel bekommen: Total Export innerhalb in der Region/der Totalexport der untersuchten Länder.

            Mit Hilfe beider Indizes kann der Grad von Integration beider Staatsgruppen untersucht werden, beziehungsweise können mehrere weltwirtschaftliche Wirkungen beobachtet werden.
            Aufgrund dieser Indizes kann bestimmt werden, dass die baltische Integration größer ist als die der Visegrád-Staaten. Dieser erste Index war bei dem Ausgangspunkt der Untersuchung zweimal größer, er sank oder stieg bei den Staatengruppen mehrmals.
            Bei den beiden Indizes sind mehrere Ähnlichkeiten zu finden, die hauptsächlich bei dem ersten Index stark in Erscheinung treten. Diese Gleichheiten sind z.B. die verschiedenen weltwirtschaftlichen Wirkungen, welche zum Vorschein kommen. Beide Krisen (die russische im Jahr 1998 und die Wirtschaftskrise in dem Jahre 2008) werden sichtbar bei beiden Indikatoren.
            Eine andere wahrnehmbare Erscheinung ist, dass die beiden Freihandelszonen erfolgreich sind, denn der Handel ist seit 1995 innerhalb der Region zwischen den Staaten gestiegen. Aber es darf nicht außer Betracht gelassen werden, dass zwar dieser Index erhöht ist, aber nach dem EU-Beitritt 2004 ist dieser Indikator steiler gestiegen. Der zweite Indikator der kommerziellen Integration zeigt diese Erhöhung schroffer bei B3 als bei V4.




Die Veränderung von FDI innerhalb der Region
            Eine meiner wichtigen Forschungsbereiche ist die Veränderung des FDI innerhalb der Regionen. Mit der Datenbank von UNCDAT vergleiche ich die FDI bei V4 und bei B3.
            Zuerst untersuche ich in beiden Staatengruppen die Größe des Kapitalbestandes, der aus dem Ausland ankommt. Dieser erste Index steigt in Visegrád-Ländern zwischen 1993 und 2011. Geringere Stagnation, Stillstand ist nach dem Jahr des EU-Beitritts (2004-2005), beziehungsweise in dem Jahr des Ausbruchs der Krise (2008-2009) und nach diesem Jahr zu beobachten. Die letzte Beobachtung kann (wegen der Krise) mit der sinkenden Investitionsbereitschaft erklärt werden. Wie man sehen könnte, ist bei Tschechien und Polen dieser Index am steilsten nach 2005 gestiegen. Aber man kann bestimmen, dass der Beitritt zur EU und nachdem die Hindernisse beseitigt wurden, die Investitionsbereitschaft auch erhöht wurde. 
          Wenn diese Daten innerhalb der baltischen Staaten untersucht würden, könnte eine höhere Wachstumstendenz gesehen werden, die aber nach 2007 gestutzt wurde, und seine Wachstumsrate hat noch nicht die bisherige Geschwindigkeit erreicht.

            Aber ist das bei FDI interessanter mit dessen flow-Indikator, der nicht die Gesamtmenge der Direktinvestitionen bezeichnet, sondern auch die Menge ihres Einflusses im  bestimmten Jahr misst. Natürlich sind die zwei Variablen nicht unabhängig voneinander, aber wenn man die Veränderung der Indizes von flow untersucht, dann können wir ein genaueres Bild über die Dynamik und eventuell ihre Ursachen der ADI von Staatengruppen bekommen.
            Auf der ersten Abbildung kann die Veränderung von FDI bei V4 gesehen werden. Im Jahre 2003 war das FDI von jedem der vier Länder am Tiefpunkt, dann nach 2004 ist es – wegen der Abwehr der Hemmnisse nach dem EU-Beitritt – in allen vier Staaten – wenn auch in einem verschiedenen Grad – gestiegen. Der Zustrom des FDI nach Tschechien und Polen wurde bis 2007 in einem sehr hohen Grad, verringerte sich dann drastisch, stabilisierte sich dann und begann im letzten Jahr wieder zu wachsen.
            In den Fällen von Ungarn und der Slowakei ist dieser Index gesunken, beide Länder haben die Menge auf dem Niveau vor dem EU-Beitritt erreicht.
            Bei den baltischen Ländern gibt es in diesem Fall vielleicht eine stärkere Zusammenbewegung im Zusammenhang mit dem Index. Diese Staatengruppe reagiert ähnlich – wie V4 - auf den Beitritt zur EU oder auf die Krise. Diese Wirkungen kann man mit der Ländergröße auch erklären.
            Ich meine, dass neben dem Zustrom des FDI, auch Quellen interessant wären, welche die Rückgänge und die Entwicklungen auch erklären könnten. Deshalb werde ich mich später im Weiteren mit diesem Index tiefer beschäftigen, meine Kenntnisse verfeinern, die Aufschlüsselung der Quellen von FDI sehr schwer ist. 
Die Migration innerhalb der Regionen
            Laut der schon erwähnten Studie könnte eines der Kennzeichen von Integration die Intensität der Migration innerhalb der Region sein. In diesem Abschnitt stelle ich mithilfe verschiedener Indikatoren dessen Ergebnis dar. Vor den Rechnungen soll man hervorheben, dass im gleichen Zeitraum nicht aus allen Ländern Datenlieferungen ankamen (auf deren bei allen Indikatoren werde ich ausweichen), was Einfluss auf die Ergebnisse ausübt, deshalb habe ich mehrere Indikatoren genutzt, von welchen ich nur einige jetzt vorstellen werde. 
            Der erste untersuchte Indikator ist die Einwanderung in die Region. Die Migration innerhalb einer Region habe ich in der folgenden Weise gemessen: Die Einwanderung in die Länder der Region, aus den Ländern der Region (inbegriffen die gleiche Staatsbürgerschaft mit dem bestimmten Staat)/die totale Einwanderung in die Länder der Region aus allen Staaten der Welt.
            In meiner ersten Messung habe ich die Einwanderung nach den bestimmten Ländern aufgrund der Staatsbürgerschaft der Einwanderer untersucht, was die nächste Abbildung in den zwei Region veranschaulicht. Wenn man diese Daten von Eurostat untersuchen möchte, kann man bestimmen, dass Polen nur in den Jahren zwischen 2006 und 2008 Daten hat. Deshalb kann ich die V4 und die B3 nur in diesem Zeitraum vergleichen, aber das ist ein sehr kurzer Zeitraum, deshalb kann ich nur zwei Ebenen vergleichen, und davon keine Tendenz ziehen.

            Aufgrund der Abbildung kann man sehen, dass die Migration zwischen den baltischen Ländern höher war, als die Migration zwischen den V4, die auch mit der Ländergröße erklärt wird.
            Man kann aber diese Beobachtung auch erweitern. Es gibt keine Daten von Polen vor 2006 und nach 2008, und von Estland zwischen 2000 und 2003, deshalb untersuche ich jetzt die Migration in B3 und die Migration zwischen Slowakei, Ungarn und Tschechien in dem Zeitraum nach 2004, mit dieser Beobachtung die Größen auch proportionaler werden. (ähnlichere Ländergröße, ähnlichere Länderanzahl) Das ist eine eingeschränkte Beobachtung, aber dieser Faktor kann die Tendenzen in den zwei Regionen zeigen.
            Auf dieser Abbildung kann man die Migration in der B3 und in der Region von Slowakei, Tschechien und Ungarn beobachten. Wir können hier eine ähnliche Beobachtung sehen: die Migration zwischen den baltischen Staaten ist höher als bei den anderen Region.
Aber während bei der B3 diese Tendenz sich verringert, erhöht sie sich bei Slowakei, Ungarn und Tschechien nach 2006. Ich möchte mich mit deren Ursache im Weiteren auch beschäftigen.

            Da es mehrere Datenmangeln in der vorigen Beobachtung gibt, werde ich einen anderen Faktor wegen der Ausfilterung der Fehler nutzen.
Es ist relevant, die Einwanderung in den bestimmten Ländern nach Staatsbürgerschaft zu untersuchen. In dieser Tabelle habe ich aufgrund der Datenbank von ILO die Migration von V4 und B3 im Jahre 2006. Aus der Tabelle kann man ablesen, dass die Migration nach B3 am meisten auch aus baltischen Staaten angekommen ist (hauptsächlich bei Estland und Lettland).
            Diese Tendenz kann man bei Visegrád-Staaten auf geringerem Niveau beobachten: zwischen den fünf größten Migrantengruppen nach Ungarn oder nach Polen gibt es keine aus V4-Staaten. Größere Einwanderung war nach Tschechien aus Slowakei und Polen, beziehungsweise aus Tschechien, Polen und Ungarn nach Slowakei.
            Meiner Meinung nach, das kann man z.B.: mit der ähnlichen Sprache (bei den mitteleuropäischen Länder, und bei den baltischen Ländern mit dem höheren russischen Einfluss, und deshalb mit der Dominanz der russischen Sprache) oder mit der geographischen Nähe erklären, deshalb ist die baltische Integration größer.

Unterschiede des BIP in den zwei Regionen
            Bei dem Wachstum von Integration in einer Region verringern sich die Einkommensunterschiede zwischen den Staaten. Die geringere Einkommensunterschiede können Voraussetzungen aber Folgerungen bei einer erfolgreichen Integration auch sein, obwohl das BIP nicht nur von der Engigkeit von Integration, sondern von anderen wirtschaftlichen Faktoren (z.B.: Entscheidungen von Regierungen) auch abhängen kann.
 In diesem Abschnitt vergleiche ich die zwei Zonen aufgrund des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf (aufgrund Kaufkraftparität gerechnet). Die zwei Indizes, welche Capannelli, Lee und Petri in ihrer Arbeit auch angewendet haben, sind die Folgenden:
·        Das höchste BIP pro Kopf (auf Kaufkraftparität gerechnet) Land in der Region/das geringste BIP pro Kopf (auf Kaufkraftsparität gerechnet) Land in der Region
·        Das höchste BIP pro Kopf (auf Kaufkraftsparität gerechnet) Land in der Region/ mittlerer Wert des BIP pro Kopf in der Region (auf Kaufkraftsparität gerechnet)
            Zuerst habe ich den Quotienten des höchsten BIP pro Kopf (auf Kaufkraftsparität rechnet) und des geringsten BIP pro Kopf (auf Kaufkraftsparität gerechnet) Land in der Region verglichen. Dieser Index ist eine gute Messzahl von Integration, denn sie deren Erfolg, beziehungsweise deren zukünftigen Erfolg im Voraus anzeigt.
Die Herausbildung von seriöserer Integration können die höheren Unterschiede von BIP innerhalb einer Region hindern.
            Die Daten von IWF stehen für alle sieben Länder nur nach 1999 zur Verfügung, deshalb habe ich diese zwei Regionen nach diesem Jahr untersucht. Auf der Abbildung kann man sehen, dass dieser Index bei den baltischen Staaten niedriger ist, was die ähnliche Entwicklung der Wirtschaften der untersuchten Länder zeigt. Bei der V4 ist dieser Index höher, der die höheren Unterschiede und die niedrigere Integration andeuten lassen, als in B3. Aber es ist relevant, mit anderen Indizes diese zwei Ländergruppen zu analysieren.  
            Mein zweiter geprüfter Index ist der Quotient der höchsten BIP pro Kopf (auf Kaufkraftsparität rechnet) Land in der Region und des mittleren Wertes von BIP pro Kopf in der Region (auf Kaufkraftparität gerechnet). Wenn man nur die Verhältnisse prüft, kann man ähnliche Folgerungen bestätigen wie bei den vorigen Indizes: der Index von baltischen Staaten ist immer noch niedriger als der Visegrád-Länder. Aber wenn man die zweite Abbildung untersucht, dann kann man bestimmen, dass die Unterschied zwischen den baltischen Staaten steigt zwischen 2000 und 2003, dann stabilisiert sich bis 2006. Nach 2006 bis dem Krisenjahr verringert sich der Index, dann ein bisschen nochmal erhöhte. Bei den zwei Abbildungen die Visegrád-Staaten zeigen relative kleinere Schwankungen, als die baltische Staaten, aber am meisten höhere Werte, welche die Integration in der Region nicht hilft.
            Bei diesen Indikatoren wollte ich nicht nur das Grad, sondern die Tendenz auch beobachtet, aber bei diesen Indizes der Beobachtungen von Tendenzen schwerer sind. Aber aufgrund der beiden Indizes kann man ähnliche Schlussfolgerung ableiten, obwohl diese Folgerungen bei dem ersten Index offensichtlicher sind: die baltische Integration ist tiefer als die mitteleuropäische Kooperation, denn bei den B3 sind die Einkommensunterschiede geringer, als in den zweiten Region.

Zusammenfassung, Folgerungen und Ausblick
            In meinem jetzigen Vortrag habe ich mehrere Indikatoren unter dem Gesichtspunkt der Enge von Integration geprüft. Ich habe mich in meiner Präsentation mit mehreren Indizes beschäftigt, dadurch, dass ich den Grad von Integration gemessen habe. Bei den ersten Index habe ich mit dem kommerziellen Seite von Integration beschreiben und habe ich bestimmt, dass der Integrationsgrad bei B3 aufgrund diesem Index höher war. Aus diesem Index konnte man auch ablesen, dass die weltwirtschaftliche Wirkungen (Wirtschaftskrisen, Beitritt in die EU) die Indizes in das große Maß beeinflussen können. Bei der zweiten Index habe ich mich mit der Größe von ADI befassen, bei dem ich bestimmt habe, das die Größe von ADI in baltischen Länder verändert sich ähnlicher, als bei den Visegrád-Länder, welche die Integration auch helfen kann. Außerdem habe ich mehreren Humankapital/Migrationsindikator auch beobachtet, bei dem die Migration innerhalb von B3 war auch offensichtlicher als bei V4. Ein sehr wichtiger Faktor waren die BIP-Unterschiede in den zwei Regionen, denn die Unterschiede von BIP können auch Folgerungen und Voraussetzungen von erfolgreicher Integration sein. Bei diesem Index waren die Ergebnisse von baltischen Staaten stärker aus dem Sichtpunkt von Integration. Zusammenfassend kann man bei allen untersuchten Indizes bestimmen, dass die baltische Staaten eine stärkere Integration, als die Gründungsländer von CEFTA(V4).
            Am Anfang meiner Präsentation war meine Hypothese, dass eine engere Kooperation bei den baltischen Ländern durch die Indikatoren von Integration gezeigt wird, deren Voraussetzung wird erwiesen. Meiner Meinung nach sind ihre Ursachen vielfältig, basieren nicht nur auf wirtschaftlichen, sondern auf politischen, geschichtlichen und vielleicht kulturellen Ursachen, die ich durch meine Forschung (obwohl nicht als Schwerpunkt, denn meine Forschung hat grundsätzlich ein wirtschaftliches Thema) untersuchen werde.
            Bei den Gründungsländern von CEFTA (V4) konnten wir die Erweiterung der Enge von Integration beobachten, aber diese Erweiterung war geringer als die der baltischen Staaten. Die Ursache hierfür kann man nicht nur genug in geschichtlichen Quellen suchen. Bei dem Zustandebringen von einer osteuropäischen Kooperation hat westlicher Zwang auch eine wesentliche Rolle gespielt, ja bei der Systemwende gab es auch eine solche Vorstellung, nach der aus dem RGW ausgetretene Staaten nicht zur westlichen Integration sollten, sondern eine osteuropäischen Kooperation zustande bringen müssten, was für die osteuropäischen Länder nicht so attraktiv war. Dieser Faktor hat die Erweiterung der Integration zwischen den Ländern gehindert, was in der Weltpolitik in den 1990er Jahren den tschechischen Partner vielleicht am stärksten betraf (Dieser Partner hat die politische Vereinigung nicht gefördert, nur die wirtschaftliche Dimension der Kooperation).
            Aber mehrere andere Probleme haben in der Kooperation mitgewirkt: mehrere strittige, nicht geordnete Fragen, Sachen (z.B.: die Minderheiten jenseits der Grenze in dem bestimmten Länder, Problemen innerhalb der Freihandelszone) waren anwesend in der zweiten Hälfte der 1990er Jahren zwischen den Gründungsländern von CEFTA, also zwischen den Visegrád-Staaten. Außerdem muss man auch den Erfolg von CEFTA erwähnen, denn deren Ziel (die Abstellung von Verminderung des Handels in der Region – das sich nach dem Abbruch von RGW beschleunigt hat) wurde erfüllt, wenn mit dem Vergleich der Länder von BAFTA solch ein tieferer Integrationsgrad auch nicht erreicht werden konnte.
            Bei meiner Arbeit möchte ich diese Analyse mit weiteren wirtschaftlichen  Indikatoren (und einige kulturell beschreibende Besonderheit) vertiefen, so z.B. mit der genaueren Beobachtung von ADI. Als nächsten Abschnitt meiner Forschung würde ich die schon untersuchten Indikatoren auf die Donau-Region anwenden, was zum Teil die Fortführung dieser Arbeit bedeuten würde. Mit der Vertiefung der Krise wird die Rolle der Kooperationen innerhalb einer Region aufgewertet, womit die mitteleuropäische Ebene diese entwickeln würde statt der Betreibung des Ausbaus von westeuropäischen Kooperationen. Deren erster und sehr wichtiger Schritt war das Zustandebringen der Donau-Region, mit der ich mich in meiner Forschung weiterhin beschäftige.
            Danke für die Aufmerksamkeit!

Quellen:
Capannelli, G., Jong–Wha Lee, Petri, P. (2009): Development Indicators for Regional
Economic Integration and Cooperation. UNU-CRIS Working Papers W-
Kocziszky, György (2000): Regionális integrációk gazdaságtana, Miskolc: Bíbor Kiadó
Köves, András (2003): A KGST-kereskedelemtől az EU-csatlakozásig. A kereskedelmi
reorientáció néhány főbb kérdése a rendszerváltó országokban, különös tekintettel Magyarországra, I. Kontinuitás és diszkontinuitás a külkereskedelmi kapcsolatokban. Közgazdasági Szemle, 2003. júl.-aug.
Köves, András (2003): A KGST-kereskedelemtől az EU-csatlakozásig. A kereskedelmi
reorientáció néhány főbb kérdése a rendszerváltó országokban, különös tekintettel Magyarországra, II. Reorientáció után - a tagság küszöbén. Közgazdasági Szemle, 2003. szeptember
Palánkai, Tibor - Kengyel, Ákos - Kutasi, Gábor - Benczes, István - Nagy, Sándor Gyula (2011): A globális és regionális integráció gazdaságtana, Budapest: Akadémiai Kiadó
Palánkai, Tibor (2010) Az integráció mérésének lehetőségei (Measuring the level of integration), Köz-gazdaság, 5 (4). pp. 47-72.  Online: http://unipub.lib.uni-corvinus.hu/413/ [Stand: 23-12-2012]

Datenbanken:
OECD:  http://www.oecd.org/statistics/
IMF: http://www.imf.org/external/index.htm
UNCDAT: http://unctad.org/en/Pages/Statistics.aspx
Eurostat: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/statistics/themes
ILO: http://www.ilo.org/global/lang--en/index.htm

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