Dienstag, 30. Juli 2013

Bericht: Regionale Zusammenarbeit im Spiegel europäischer Integrationstheorien

Ich hatte im Mai die Möglichkeit, an einer Veranstaltung des Donau-Instituts der Andrássy Universität Budapest teilzunehmen. Das Donau-Institut der Universität startete am 30. April 2013 eine Diskussionsreihe, während der von Dr. Christopher Walsch (Senior Research Fellow am Donau-Institut) auch ein sehr interessantes Impulsreferat mit dem Titel "Die Regionale Zusammenarbeit im Spiegel europäischer Integrationstheorien" in dem zweiten Wekrstattgespräch gehalten wurde. 



 Dr. Christopher Walsch stellte unter diesem Titel seine neusten Forschungsergebnisse vor und verhandelte auch über die theoretischen Ansätze für die Analyse der regionalen Kooperation.
Die Veranstaltung war hochinteressant für mich, weil ich mich mit der Integration, der Tiefe von Integration und mit den mitteleuropäischen Kooperationsformen, daneben mit der Visegrád-Kooperation, beschäftige. Ich habe mit Hilfe dieser Veranstaltung einen anderen, politischen Aspekt kennen gelernt und auf viele Fragen zum Thema Mitteleuropa und die Integrationstheorien Antworten gefunden.
Der Forscher begrüsste zuerst die Teilnehmenden und stellte dann seine Forschungsfrage vor:  „Welche konzeptionellen Ansätze und Theorien der europäischen Integration können für die Analyse der regionalen Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union hilfreich sein?” In seinem Vortrag führte er einige wichtige Kennzeichen der Visegrád-Kooperation vor. Er stellte fest, dass der Zusammenschluss zwischen den Staaten loser ist, und nannte auch einige Koalitionsmöglichkeiten zu dem Thema.  Er stellte weitere Eigenschaften vor, wie die geringe Insitutionalisierung oder die Methode der Zusammenarbeit in der EU.
Des Weiteren stellte er die theoretischen Ansätze seiner Forschung vor.  Er sprach über die Varianten des Intergouvernementalismus, über den klassischen Intergouvernementalismus, den domestic politics approach, die Politikverflechtung und Fusionsthese des liberalen Intergouvenmenentalismus und endlich den Rationalismus und Political Economy.
Später führte er auch die Mehrebenenpolitik (Multi-Level-Governance), den Konstruktivismus oder Sozialkonstruktivizmus und ihre Kennzeichen vor. Bei dem letzten führte er auch Fallbeispiele für de EU-Erweiterung und die Rolle der Visegrád-Kooperation auf.
Einer der wichtigsten Teile des Referats war für mich die Vorstellung von verschiedenen Kriterien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einer Subregion, die ich in meiner Arbeit auch für einen wichtigen Teil halte.
Ich halte diesen Vortrag für meine Forschung für relevant, denn ich fand mehrere Ähnlichkeiten, mehrere Erweiterungsmöglichkeiten und Informationen für meine Arbeit.

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