Am Freitag habe ich eine sehr interessante Veranstaltung über den Vergleich der polnischen und ungarischen Geschichte, Innenpolitik und Außenbeziehungen in den 20-21. Jahrhundert teilgenommen.
Ort: Nationale Öffentliche-Rechtliche Universität
Zeitpunkt: 27. September 2013
Webseite: http://www.kutatokejszakaja.hu/2013/esemenynaptar/esemeny.php?id=2423&menu_id=4
Bericht über die Veranstaltung:
Ich hatte die Möglichkeit, am 27. September, der Nacht der
Forschers, an einer hochinteressanten Veranstaltung teilzunehmen. Ich habe
diesen Vortrag gewählt, da ich mich wegen meines Studium und meiner Forschung
für die verschiedenen Außen- und Wirtschaftspolitiken europäischer Länder
interessiere.
Der Titel des Referats war „Parallele Geschichte im 20. -
21. Jahrhundert in Mittelost-Europa in polnisch-ungarischer Hinsicht”. Das
Thema der Veranstaltung waren die Geschichte sowie die Innen- und Außenpolitik Polens
und Ungarns in diesem Zeitraum. Der Referent Péter Tálas stellte während des
Vortrages parallel die Daten und Fakten, beziehungsweise die Besonderheiten der
beiden Länder vor. Er begann mit den
Merkmalen vom Anfang des 20. Jahrhunderts, dann stellte er die wichtigsten
Geschehnisse in diesen zwei Staaten vor. Er hob hervor, dass diese beiden
Länder die relevanten Ereignisse in diesem Zeitraum ganz anders erlebten. Für
Polen bedeutete der erste Weltkrieg Erfolg, für Ungarn jedoch Trianon und
Misserfolge. Diese Staaten erlebten den zweiten Weltkrieg und das Vorhergehende
auch ganz anders, so wie die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. Man könnte
vermuten, es gäbe mehr Ähnlichkeiten zwischen Polen und Ungarn, aber dieser
Vortrag beleuchtete die geschichtlichen Unterschiede der beiden Staaten. Diese
Unterschiede sind vor allem bei der Systemwende zu beobachten, weil die
Richtung der Verschuldung und die Zivilgesellschaft unterschiedlich
strukturiert waren, was die späteren Jahre der Systemwende und die Jahre danach
stark beeinflusste. Zusammenfassend, auf die Frage, ob diese zwei Nationen
Parallele Geschichte haben oder nicht, gab Professor Péter Tálas die Antwort,
dass beide Staaten ganz unterscheidliche Charaktere haben, die ihre Geschichte
und Zukunft jeweils beeinflussen.
Die Veranstaltung war hochinteressant für mich, da ich mich
früher bereits mit den Visegrad-Kooperationen (und Baltischen-Kooperationen)
und mit den Kooperationen im Donau- und Ostseeraum beschäftigte. Mit diesen Informationen (geschichtliche Beziehungen, Kooperationen)
arbeite ich auch in meiner Forschung.
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