Sonntag, 29. September 2013

Nacht der Forscher


Am Freitag habe ich eine sehr interessante Veranstaltung über den Vergleich der polnischen und ungarischen Geschichte, Innenpolitik und Außenbeziehungen in den 20-21. Jahrhundert teilgenommen.


Ort: Nationale Öffentliche-Rechtliche Universität
Zeitpunkt: 27. September 2013
Webseite: http://www.kutatokejszakaja.hu/2013/esemenynaptar/esemeny.php?id=2423&menu_id=4

Bericht über die Veranstaltung:



Ich hatte die Möglichkeit, am 27. September, der Nacht der Forschers, an einer hochinteressanten Veranstaltung teilzunehmen. Ich habe diesen Vortrag gewählt, da ich mich wegen meines Studium und meiner Forschung für die verschiedenen Außen- und Wirtschaftspolitiken europäischer Länder interessiere.
Der Titel des Referats war „Parallele Geschichte im 20. - 21. Jahrhundert in Mittelost-Europa in polnisch-ungarischer Hinsicht”. Das Thema der Veranstaltung waren die Geschichte sowie die Innen- und Außenpolitik Polens und Ungarns in diesem Zeitraum. Der Referent Péter Tálas stellte während des Vortrages parallel die Daten und Fakten, beziehungsweise die Besonderheiten der beiden Länder vor.  Er begann mit den Merkmalen vom Anfang des 20. Jahrhunderts, dann stellte er die wichtigsten Geschehnisse in diesen zwei Staaten vor. Er hob hervor, dass diese beiden Länder die relevanten Ereignisse in diesem Zeitraum ganz anders erlebten. Für Polen bedeutete der erste Weltkrieg Erfolg, für Ungarn jedoch Trianon und Misserfolge. Diese Staaten erlebten den zweiten Weltkrieg und das Vorhergehende auch ganz anders, so wie die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. Man könnte vermuten, es gäbe mehr Ähnlichkeiten zwischen Polen und Ungarn, aber dieser Vortrag beleuchtete die geschichtlichen Unterschiede der beiden Staaten. Diese Unterschiede sind vor allem bei der Systemwende zu beobachten, weil die Richtung der Verschuldung und die Zivilgesellschaft unterschiedlich strukturiert waren, was die späteren Jahre der Systemwende und die Jahre danach stark beeinflusste. Zusammenfassend, auf die Frage, ob diese zwei Nationen Parallele Geschichte haben oder nicht, gab Professor Péter Tálas die Antwort, dass beide Staaten ganz unterscheidliche Charaktere haben, die ihre Geschichte und Zukunft jeweils beeinflussen.
Die Veranstaltung war hochinteressant für mich, da ich mich früher bereits mit den Visegrad-Kooperationen (und Baltischen-Kooperationen) und mit den Kooperationen im Donau- und Ostseeraum beschäftigte. Mit diesen Informationen (geschichtliche Beziehungen, Kooperationen) arbeite ich auch in meiner Forschung.

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