Freitag, 11. Oktober 2013
Teilnahme an einer Mini-Konferenz
In dieser Woche hatte ich die Möglichkeit, an einer Mini-Konferenz von Thema Donauraumstrategie teilzunehmen.
An der Konferenz konnte ich mehrere interessante Veranstaltungen anhören, die meinen Horizont erweitert hat. Diese Veranstaltung war für mich echt relevant, denn ich nähere mich zu der Ende der Forschung an und mit dieser Konferenz konnte ich meine Kenntnisse in meinem Thema zusammenfassen und (im Fall von einigen Vorträge) auch vertiefen. Während der Veranstaltung war für mich die wichtigste Präsentation, die Vorträge von János Varga und Anita Pelle, denn diese Vorträgen heben die Elemente, die Wichtigkeit der Wettbewerbsfähigkeit im Donauraum heraus.
Programm (auf Ungarisch): http://www.nemzetikivalosag.hu/web/guest/duna-strategia-zold-minikonferencia
Zeitpunkt: 08.10.2013
Bericht über die Konferenz:
Die Donauraumstrategie stellt ein Symbol Mitteleuropas dar; die Zusammenarbeit und Verflechtung dieser geschichtlich zurzeit unklaren Region, zu der Ungarn und auch Deutschland gehören. Wegen der Bedeutung dieses Symbols sollte man die Region genauer untersuchen, und zwar mit Hilfe von Konferenzen und anderen fachlichen Veranstaltungen. Im letzten Quartal hatte ich die Möglichkeit, an einer Minikonferenz über diese Strategie teilzunehmen.
Eine hochinteressante Konferenz vom Nationale Excellenze Programm fand am 8. Oktober 2013 statt. Auf der Konferenz wurde das Thema auf drei wichtige Aspekt hin untersucht: Die Länder und die Population in der Donauregion, die Wirtschaft in der Region, Umweltschultz und die nachhaltige Entwicklung, bei denen jeweils zwei ReferentInnen pro Sektion ihre Themen vorführten.
Die Begrüßungsworte sprach Dr. Ákos Domahidi, Kanzler der Andrássy Universität Budapest, der die Bedeutung und die Grundelemente der Donauraumstrategie äußerte. Nach Dr. Domahidi wurde die Vortragsreihe von Balázs Medgyesy, Regierungskommissar von Ungarn, mit dem Thema der Veränderung der politischen Zusammenarbeit in der Donauraumstrategie fortgesetzt. Er erwähnte mehrere Beispiele von Projekten und Kooperationsformen in der Region, wie IRIS oder Transdanuvios.
Nach der Einführung folgte das erste Panel mit dem Thema der Länder und Population in der Donauregion, das von einer Andrássy Europa Stipendiantin, Fruzsina Vadász, mit dem Thema „die internationale Wasserkooperation in verschiedenen Niveaus”, eröffnet wurde. Sie stellte die Ähnlichkeiten und Unterschiede, Grundelemente, Akteure und die Zusammenarbeit in einigen konkreten Bereichen der EUDSR und MBDP dar.
Der nächste Vortrag, der für mich sehr wichtig und relevant war, da ich im Vorfeld schon sein Buch gelesen hatte, wurde von Dr. Tamás Hardi gestaltet; ich hörte ihm also mit angespannter Aufmerksamkeit zu. Während des Vortrages wurde klar, dass die Donau aufgrund der Geschichte und des gegebenen Marktes nicht die starke infrastrukturrelle Basis gewährte, die nötig wäre.
Das nächste Panel handelte von der Wettbewerbsfähigkeit im Donauraum. Die erste Präsentation wurde von Anita Pelle gehaltet. Sie begann ihren Vortrag mit der Definition der Grundelemente von Wettbewerbsfähigkeit, dann stellte sie die Indizes von Wettbewerbsfähigkeit im Donauraum vor und erwähnte auch Möglichkeiten zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit für nicht-EU-Staaten in dieser Region.
János Varga beschrieb eine anderes Segment von Wettbewerbsfähigkeit. Er hob in seinem Vortrag hervor, dass, wenn die kleineren nationalen Akteure kooperativer wären, der Staat und die Region noch wettbewerbsfähiger sein könnten, so dass er mehrere Beispiele und statistische Daten unterstützte.
Themen des letzten Panels, in die ein Einblick gewonnen wurde, waren Umweltschutz sowie nachhaltige Entwicklung. Dr. Eszter Tóth betonte in dem Vortrag den Effekt des Klimawandels und die Veränderung der Bodennutzung, welche sie mit empirischen Ergebnissen untermauerte.
József Varju hielt anschließend einen spannenden Vortrag über „Szigetköz und die Biber”. Er stellte Szigetköz und die Grundelementen der Biber vor, danach die Methode, Ergebnisse der Populationsschätzung und am Ende des Vortrags die Populationsregelung.
Die Konferenz bot dem Publikum sehr interessante und vielfältige Möglichkeiten, andere Forschungsthemen und Wissenschaftsbereiche kennenzulernen. Die Wissensvermittlung wurde von spannendnen Diskussionen in den Pausen und nach den Vorträgen begleitet.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen